Die insel Bachi.
Als ich das neu weltbuch durchlase
Wie vil insel durchfaren wase
Die neu schiffart von Portugal,
Darein ich wunder ane zal
5
Funt, gar von seltsamen refieren,
Von menschen, vögel, fisch und tieren;
Zu nachts trieb mich die fantaseie
In ein schwere melancholeie,
Nach zu gründen den dingen tief,
10
Bis ich entlich darin entschlief.
Do traumet mir so eigentleiche,
Wie ich in Portugal dem reiche
Ausfüre auf das weite mer
In einer naue mit eim her
15
Für manche insel groß und weite.
Entlich kam wir in kurzer zeite
Zu der insel Bachi mit nam
Auf eim klar glaslauterem stram:
Da weet Zephirus der wint,
20
Die naue gieng stil senft und lint.
Die bletter gleich den harfen klungen,
Die vögel lustiklichen sungen,
Das frei gewilt sprang in dem hag,
Die fisch schnalzten in warmer wag;
25
Die insel stunt voller weinreben:
In hohen freuden war wir schweben.
Kürzlich war unser freud uns bitter;
Ein sturmewint und ungewitter
Her durch die schwarzen Wolken hal,
30
Licht blitzen, grausam donnerstral,
Die wellen an die naue schlugen,
Mit kreften wir die ruder zugen.
Der stram war eitel blut und schwarz;
Schlangen, kröten sach ich aufwarz
35
Schwimmen; fledermaus und die eulen,
Löwen, wölf, beren hort wir heulen;
Verdorrt waren reben und baum,
Die vögel schwiegen in dem traum;
Unser naue war schwach und kracht;
40
Im augenblick ich auferwacht.
Ich dacht: der straum vergleicht sich eben
Bacho, dem got, welcher tut geben
Eßen und trinken auf das best,
Macht frölich beide wirt und gest;
45
Auch tut er allen wollust bringen
Mit saitenspil, pfeifen und singen,
Mit tanzen, spil, schwenk mancher weis,
Sam sei man in dem paradeis,
Bis das man gar feucht wirt vom wein;
50
So schlegt entlich der donner drein
Mit ungestüme, gleich den toren,
Die zanken, schreien und rumoren.
Aus füllerei auch folgen tut
Schant, laster und auch die armut,
55
Kopfwe, krankheit aller gelider;
Vernunft und sin ligen darnider,
Sterk und gedechtnus sie abstürzen,
Des menschen leben sie verkürzen.
Doctor Freidank spricht: mer leut sterben
60
Von füll, dan durch das schwert verderben.
poem by Hans Sachs

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Leben
Es wird hell,
Die ersten Vögel singen;
Der Herr des Hundes,
Die Herrin des Hundes,
Der Hund des Hauses,
Das Haus des Landes,
Wir leben in Häusern auf dem Land.
Innerhalb mit dem Hund zu leben,
Außerhalb mit dem Hund zu spazieren,
Allerdings gibt es Freiheit zu leben.
Im Frühling,
Im Sommer,
Im Herbst,
Im Winter,
Alle Vögel machen mir Spaß.
Einkaufen im Supermarkt,
Einladen zu Kaffee trinken,
Man braucht viele Sachen zum Leben.
Wir leben anf dem Land,
Und haben auch Tiere im Haus;
Man hat auch Recht und Einigkeit im Leben.
poem by Edward Kofi Louis

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Leben Gegen Leben
Leben gegen Leben! !
Wie der Vater, so der Sohn;
Wie die Mutter, so die Tochter;
Und viw meine erster Urlaub in deiner Heimat,
Aber keiner ist eine Insel im diesem Leben.
Das Leben ist wie eine lange Reise,
Und wie eine Elektra aus der Steckdose;
Aber die Wahrheit zu zweit ist wie neues Leben,
Mit Frischem Wind und Buschmesser.
Licht aus das Völker!
Aber das neue Leben ist die Zukunft Afrikas! !
Wie ein Land für unsere Zeit,
Dadurch mit unbekümmert Schwänzen;
Aber mit dem Blick aus Afrika!
Die Farben sind so frisch wie die Blumen,
Und jeden kann es zurück nack oben schaffen! !
Egal wie tief eroder sie gestürzt ist;
Aber keiner ist eine Insel im diesem Lebe.
poem by Edward Kofi Louis

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Am Fenster
Einmal wissen dieses bleibt fur immer
Ist nicht rausch der schon die nacht verklagt
Ist nicht farbenschmelz noch kerzenschimmer
Von dem grau des morgen langst verjagt
Einmal fassen tief Im blute fuhlen
Dies ist mein und es ist nur durch dich
Nicht die stirne mehr am fenster kuhlen
Dran ein nebel schwer voruber strich
Einmal fassen tief Im blute fuhlen
Dies ist mein und es ist nur durch dich
Klagt ein vogel ach auch mein gefieder
Na? t der regen flieg ich durch die welt
song performed by by Scooter

Submitted by Lucian Velea
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Sterne Sehen
Ein kurzer Glanz in Deinem Lcheln
- ein Augenblick
Zu kurz um alles auszusprechen
Und Worte geben nichts zurck
Dein Duft wird auf mich warten
Falls ich zurckkehren kann
Vergiss nicht, einzuatmen
Nur dann und wann
Und schon seh' ich Dich verschwinden
Als htt' ich Dich nie gekannt
Knnen Jahre berwinden
Was geschah
Kannst Du die Sterne sehen
Brennt der Himmel nur fr Dich
Kannst Du durch's Feuer gehen
Und die Glut verbrennt Dich nicht
Noch spr' ich Deine warmen Hnde
Zum letzten mal
Unaufhaltsam bricht am Ende
Was unser Leben war
Dein Duft hat wohl auf mich gewartet
Doch die Sinne sind zu taub
Was haben wir erwartet ?
Zum Abschied reich' ich Dir die Trnen
Als Erinnerung an mich
Und das Blut in meinen Venen
Gefriert
Kannst Du die Sterne sehen
Brennt der Himmel nur fr Dich
Kannst Du durch's Feuer gehen
Und die Glut verbrennt Dich nicht
Kannst Du der Welt vergeben
Wirst Du jemals glcklich sein
Lebst Du ein neues Leben
Oder ist es Dir zu
klein
song performed by by Zeraphine

Submitted by Lucian Velea
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Einzelhaft
Auge um auge. zahn um zahn.
Der einsamkeit freie bahn.
Keiner fr alle. jeder fr sich.
Keine gefhle stren dich.
Deine schuld wird nie verziehn
Auch du sollst deine pulle lieben,
Sollst ihr nie den hals verdrehn,
Sollst liebeslieder leben wieder,
Sie wird immer zu dir stehn.
Moderne menschen leben allein,
Das neue leben fngt sie ein.
Liebe macht herztod, sprechverbot.
Leb die einzelhaft,
Leb sie, leb die einzelhaft
Auf kalten kanlen:
Illision freier wahl.
Abschlieend die zeit.
Tren aus stahl. rosa-rausch filter.
Chemie klrt dich auf.
Ohne zu leben stirbst du auch.
Leb die einzelhaft,
Leb sie, leb die einzelhaft...
song performed by by Falco

Submitted by Lucian Velea
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O Mutter, halte dein Kindlein warm,
O Mutter, halte dein Kindlein warm,
Die Welt ist kalt und helle,
Und trag es fromm in deinem Arm
An deines Herzens Schwelle.
Leg still es, wo dein Busen bebt,
Und, leis herab gebücket,
Harr liebvoll, bis es die äuglein hebt,
Zum Himmel selig blicket.-Und weck ich dich mit Tränen nicht,
So weck ich dich mit Küssen;
Aus deinem Aug mein Tag anbricht,
Sonn, Mond dir weichen müssen,
O du unschuldger Himmel du!
Du lachst aus Kindesblicken,
O Engelsehen, o selge Ruh,
In dich mich zu entzücken!
Ich schau zu dir so Tag als Nacht,
Muß ewig zu dir schauen,
Und wenn mein Himmel träumend lacht,
Wächst Hoffnung und Vertrauen.
Komm her, komm her, trink meine Brust,
Leben von meinem Leben;
O, könnt ich alle fromme Lust
Aus meiner Brust dir geben!
Nur Lust, nur Lust, und gar kein Weh,
Ach, du trinkst auch die Schmerzen;
So stärke Gott in Himmelshöh
Dich Herz aus meinem Herzen!
Vater unser, der du im Himmel bist,
Unser täglich Brot gib uns heute,
Getreuer Gott, Herr Jesus Christ,
Tränk uns aus deiner Seite.-Du strahlender Augenhimmel du,
Du taust aus Mutteraugen,
Ach Herzenspochen, ach Lust, ach Ruh,
An deinen Brüsten saugen!
Ich schau zu dir so Tag als Nacht,
Muß ewig zu dir schauen;
Du mußt mir, die mich zur Welt gebracht,
Auch nun die Wiege bauen.
Um meine Wiege laß Seide nicht,
Laß deinen Arm sich schlingen,
Und nur deiner milden Augen Licht
Laß zu mir niederdringen.
Und in deines keuschen Schoßes Hut
Sollst du deine Kindlein schaukeln,
Daß deine Kinder, so lieb, so gut,
Wie Träume mich umgaukeln.
Da träumt mir, wie ich so ganz allein
Gewohnt dir unterm Herzen;
Da waren die Freuden, die Leiden dein
Mir Freuden auch und Schmerzen.
Und ward dir dein Herz ja allzu groß,
Und hattest nicht, wem klagen,
Und weintest du still in deinen Schoß,
Half ich dein Herz dir tragen.
Da rief ich: Komm, lieb Mutter, komm!
Kühl dich in Liebeswogen!
Da fühltest du dich so still, so fromm
In dich hinabgezogen.
So mutterselig ganz allein
In deiner Lust berauschet,
Hab ich die klare Seele dein,
Du reines Herz, belauschet.
Was heilig in dir zu aller Stund,
Das bin ich all gewesen;
Nun küß mich, süßer Mund, gesund,
Weil du an mir genesen.
O selig, selig ohne Schuld,
Wie konnt ich mit dir beten;
O wunderbare Ungeduld,
Ans scharfe Licht zu treten!
O Mutter, halte dein Kindlein warm,
Die Welt ist kalt und helle,
Und trag es fromm, bist du zu arm,
Hin an des Grabes Schwelle.
Leg es in Linnen, die du gewebt,
Zu Blumen, die du gepflücket,
Stirb mit, daß, wenn es die äuglein hebt,
Im Himmel es dich erblicket.
So lallt zu dir ein frommes Herz,
Und nimmer lernt es sprechen,
Blickt ewig zu dir, blickt himmelwärts
Und will in Freuden brechen.
Brichts nicht in Freud, brichts doch in Leid,
Bricht es uns allen beiden.
Ach, Wiedersehen geht fern und weit,
Und nahe geht das Scheiden!
poem by Clemens Maria Brentano

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Nebelland
Im Winter ist meine Geliebte
unter den Tieren des Waldes.
Daß ich vor Morgen zurückmuß,
weiß die Füchsin und lacht.
Wie die Wolken erzittern! Und mir
auf den Schneekragen fällt
eine Lage von brüchigem Eis.
Im Winter ist meine Geliebte
ein Baum unter Bäumen und lädt
die glückverlassenen Krähen
ein in ihr schönes Geäst. Sie weiß,
daß der Wind, wenn es dämmert,
ihr starres, mit Reif besetztes
Abendkleid hebt und mich heimjagt.
Im Winter ist meine Geliebte
unter den Fischen und stumm.
Hörig den Wassern, die der Strich
ihrer Flossen von innen bewegt,
steh ich am Ufer und seh,
bis mich Schollen vertreiben,
wie sie taucht und sich wendet.
Und wieder vom Jagdruf des Vogels
getroffen, der seine Schwingen
über mir steift, stürz ich
auf offenem Feld: sie entfiedert
die Hühner und wirft mir ein weißes
Schlüsselbein zu. Ich nehm’s um den Hals
und geh fort durch den bitteren Flaum.
Treulos ist meine Geliebte,
ich weiß, sie schwebt manchmal
auf hohen Schuh’n nach der Stadt,
sie küßt in den Bars mit der Strohhalm
die Gläser tief auf den Mund,
und es kommen ihr Worte für alle.
Doch diese Sprache verstehe ich nicht.
Nebelland hab ich gesehen,
Nebelherz hab ich gegessen.
poem by Ingeborg Bachmann

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Die Häfen Waren Geöffnet
Die Häfen waren geöffnet. Wir schifften uns ein,
die Segel voraus, den Traum über Bord,
Stahl an den Knien und Lachen um unsere Haare,
denn unsere Ruder trafen ins Meer, schneller als Gott.
Unsere Ruder schlugen die Schaufeln Gottes und teilten
die Flut;
vorne war Tag, und hinten blieben die Nächte,
oben war unser Stern, und unten versanken die andern,
draußen verstummte der Sturm, und drinnen wuchs unsre
Faust.
Erst als ein Regen entbrannte, lauschten wir wieder;
Speere stürzten herab und Engel traten hervor,
hefteten schwärzere Augen in unsere schwarzen.
Vernichtet standen wir da. Unser Wappen flog auf:
Ein Kreuz im Blut und ein größeres Schiff überm Herzen.
poem by Ingeborg Bachmann

Submitted by Poetry Lover
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Abendstern
Ich bin dein Abendstern
Komm uns schein fr dich
Ich begleite deine Trume,
Durch die Nacht
Ich bin dein Abendstern
Komm uns schein fr dich
Ich begleite deine Trume,
Durch die Nacht
(Du weisst)
Egal wie weit ich bin,
Siehst du doch mein Licht
Ich Lchel dir zu
Bis ein neuer Tag erwacht
Immer wenn du abends
An mich denkst
Du nicht einschlafen kannst
Wenn du am Fenster lehnst
Und dich so sehr nach mir sehnst
Wenn du dich vergessen willst
Geht am Firmament (geht am Firmament)
Geht ein heller schein auf
Der fr dich brennt
Ich bin dein Abendstern
Komm uns schein fr dich
Ich begleite deine Trume,
Durch die Nacht
(Du weisst)
Egal wie weit ich bin,
Siehst du doch mein Licht
Ich Lchel dir zu
Bis ein neuer Tag erwacht
Einsam zieh' ich nachts die alten Bahnen
Ein knopf im Mantel der Nacht
Durch ferne Galaxien
Vorbei an Venus und Mars zieh'n
Milchstrassen phantasie
Leise fllt ein licht
Auf die Erde herab
Und trifft auch dich
Ich bin dein Abendstern
Komm uns schein fr dich
Ich begleite deine Trume,
Durch die Nacht
(Du weisst)
Egal wie weit ich bin,
Siehst du doch mein Licht
Ich Lchel dir zu
Bis ein neuer Tag erwacht
Siehst du dort den Stern
Er scheint dir so fern
Er ist nicht da
Auch nicht greifbar
Doch er schaut zu dir
Er ist bei dir
Wie Ich
Ich denk an dich
Ich bin dein Abendstern
Komm uns schein fr dich
Ich begleite deine Trume,
Durch die Nacht
(Du weisst)
Egal wie weit ich bin,
Siehst du doch mein Licht
Ich Lchel dir zu
Bis ein neuer
song performed by by Yvonne Catterfeld

Submitted by Lucian Velea
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Kleines Lied (Kinderlied)
Angst hat keine Freunde,
trotzdem kennt man sie gut
denn sie macht sich lieber Feinde
und sie frisst am liebsten Mut
Keiner kann sie leiden
doch sie hat jeden gern
sie kennt auch jeden Menschen
ganz egal ob nah ob fern
ich bin dein kleines Lied
ich strk dich bei Gefahr
egal was auch geschieht
ich bin fr dich da
einmal in deinen Ohren
geh ich da nie mehr raus
denn ich hab es mir geschworen
ich schtz dich und dein Haus
Deine Angst ist wohl auch meine
denn sie lebt von dir und mir
im Dunklen und alleine
nagt sie an mir und dir
wir knnten uns verbnden
wir beide, du und ich
und unsre Angst ergrnden
ich lass dich nicht im stich
denn ich bin dein kleines Lied
ich strk dich bei Gefahr
egal was auch geschieht
ich bin fr dich da
einmal in deinen Ohren
geh ich da nie mehr raus
denn ich hab es mir schworen
ich schtz dich und dein Haus
jetzt bist du meine Heimat
denn in dir geht es mir gut
dein Herz ist meine Einfahrt
dein lauschen wird mein Mut
wir beide unzertrennlich
wir jagen alle ngste fort
denn ich wei du erkennst mich
auch am dunkelsten Ort
denn ich bin dein kleines Lied
ich strk dich bei Gefahr
egal was auch geschieht
ich bin fr dich da
einmal in deinen Ohren
geh ich da nie mehr raus
denn ich hab es mir schworen
ich schtz dich und dein Haus
ich schtz dich und dein Haus
ich schtz dich und dein Haus
song performed by by Xavier Naidoo

Submitted by Lucian Velea
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Kleines Lied (Kinderlied)
Angst hat keine Freunde,
trotzdem kennt man sie gut
denn sie macht sich lieber Feinde
und sie frisst am liebsten Mut
Keiner kann sie leiden
doch sie hat jeden gern
sie kennt auch jeden Menschen
ganz egal ob nah ob fern
ich bin dein kleines Lied
ich strk dich bei Gefahr
egal was auch geschieht
ich bin fr dich da
einmal in deinen Ohren
geh ich da nie mehr raus
denn ich hab es mir geschworen
ich schtz dich und dein Haus
Deine Angst ist wohl auch meine
denn sie lebt von dir und mir
im Dunklen und alleine
nagt sie an mir und dir
wir knnten uns verbnden
wir beide, du und ich
und unsre Angst ergrnden
ich lass dich nicht im stich
denn ich bin dein kleines Lied
ich strk dich bei Gefahr
egal was auch geschieht
ich bin fr dich da
einmal in deinen Ohren
geh ich da nie mehr raus
denn ich hab es mir schworen
ich schtz dich und dein Haus
jetzt bist du meine Heimat
denn in dir geht es mir gut
dein Herz ist meine Einfahrt
dein lauschen wird mein Mut
wir beide unzertrennlich
wir jagen alle ngste fort
denn ich wei du erkennst mich
auch am dunkelsten Ort
denn ich bin dein kleines Lied
ich strk dich bei Gefahr
egal was auch geschieht
ich bin fr dich da
einmal in deinen Ohren
geh ich da nie mehr raus
denn ich hab es mir schworen
ich schtz dich und dein Haus
ich schtz dich und dein Haus
ich schtz dich und dein Haus
song performed by by Xavier Naidoo

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Reise Reise
Auch auf den wellen wird gefochten
Wo fisch und fleisch see geflochten
der eine sticht die lanz' im heer
der andere wirft sie in das meer
Ahoi
Reise, Reise seemann Reise
Jeder tut's auf seine weise
Der eine stobt den speer zum damm
Reise, Reise seemann Reise
und die wellen weinen leise
In ihrem blute steckt ein speer
bluten leise in das meer
Die lanze mub in fleisch ertrinken
Fisch und mann zur tiefe sinken
Wp die schwarze wohny
ist kein licht am horizont
Ahoi
song performed by by Rammstein

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Die Schwalbenhode
1.
weh unser guter kaspar ist tot
wer trägt nun die brennende fahne im zopf wer dreht die
kaffeemühle
wer lockt das idyllische reh
auf dem meer verwirrte er die schiffe mit dem wörtchen
parapluie und die winde nannte er bienenvater
weh weh weh unser guter kaspar ist tot heiliger bimbam
kaspar ist tot
die heufische klappern in den glocken wenn man seinen vornamen
ausspricht darum seufze ich weiter kaspar
kaspar kaspar
warum bist du ein stern geworden oder eine kette aus wasser
an einem heißen wirbelwind oder ein euter aus
schwarzem licht oder ein durchsichtiger Ziegel an der
stöhnenden trommel des felsigen wesens
jetzt vertrocknen unsere scheitel und sohlen und die feen
liegen halbverkohlt auf den scheiterhaufen
2.
jetzt donnert hinter der sonne
die schwarze kegelbahn und keiner zieht mehr die kompasse
und die räder der schiebkarren auf
wer ißt nun mit der ratte am einsamen tisch wer verjagt den
teufel wenn er die pferde verführen will wer erklärt uns
die monogramme in den sternen
seine büste wird die kamine aller wahrhaft edlen menschen
zieren doch das ist kein trost und schnupftabak für einen
totenkopf
3.
auf den wasserkanzeln bewegten die kaskadeure ihre
fähnchen wie figura 5 zeigt
die abenteurer mit falschen bärten und diamantenen hufen
bestiegen vermittels aufgeblasener walfischhäute
schneiend das podium
der große geisterlöwe harun al raschid sprich harung al radi
gähnte dreimal und zeigte seine vom rauchen schwarz
gewordenen zähne
die merzerisierten klapperschlangen wickelten sich von ihren
spulen mähten ihr getreide und verschlossen es in steine
aus dem saum des todes traten die augen der jungen sterne
nach der geißelung auf der sonnenbacke tanzten die hufe des
esels auf flaschenköpfen
die toten fielen wie flocken von den ledernen türmen
wieviel totengerippe drehten die räder der tore
als der wasserfall dreimal gekräht hatte erblich seine tapete bis
auf das blut und die matrosenmatrize zersprang
aus der tiefe stiegen die schränke und breiteten ihre anker aus
endlich wagte das meer die ohnmacht der bittern kompasse
die glitzernden engel drehten sich in ihren angeln
die gläsernen eulen reichten sich den tod von schnabel zu
schnabel
die vögel hingen ihre glasschweife wie wasserfälle aus den
felsen
die bäuerinnen trugen ausgebrannte ausgestopfte sonnen in
ihrem haar den bäuerinnen nur in ihren kröpfen nur in
ihren nickhäuten nur in ihrer lieben kleinen stadt jeru-
salem wachspuppen auszusetzen erlaubt war
4.
die edelfrau pumpt feierlich wolken in säcke aus leder und
stein
lautlos winden riesenkräne trillernde lerchen in den himmel
die sandtürme sind mit wattepuppen verstopft
in den schleusen stauen sich ammonshörner diskusse und
mühlsteine
die schiffe heißen hans und grete und fahren ahnungslos
weiter
der drache trägt die inschrift kunigundula und wird an der
leine geführt
den städten sind die füße abgesägt
den kirchtürmen nur volle bewegungsfreiheit in den kellern
gegeben
darum sind wir auch nicht verpflichtet die krallen hörner und
wetterfahnen zu putzen
5.
obwohl der mond mir wie ein spiegel gegenüberhängt
schmerzt mich der engel im auge
auf den tischen laufen die sämereien auf und pochst du an die
pflanzen so springen ihre blumen hervor
die löwen verenden vor ihren schilderhäusern mit gießkan-
nen voll diamanten zwischen den krallen
die führer tragen schürzen aus holz
die vögel tragen schuhe aus holz
die vögel sind voll widerhall
unaufhörlich rollen ihnen die eier aus ihren kleinen herzen
ihr scheitel trägt den himmelsmast
ihre sohlen stehen auf schreitenden flammen
reißt die schneekette so rufen sie den herrgott an
senkt sich das himmelsrad so treten ihre hufe auf schwarze
körner
im januar schneit es graphit in das ziegenfell
im februar zeigt sich der strauß aus kreideweißem licht und
weißen sternen
im märz balzt der würgengel und die ziegel und falter flattern
fort
und die sterne schaukeln in ihren ringen
und die windfangblumen rasseln in ihren ketten
und die prinzessinnen singen in ihren nebeltöpfen
wer eilt auf kleinen fingern und flügeln den morgenwinden
nach
Im Tod
Das wasser, Feuer, Erd und Wind!
So sind wir in allen enden,
Im Tod sind wir überfallen.
Bin ich jetzt Alt?
Bist du jetzt Alt?
Im Tod waren wir verloren;
Wie ein König aller Könige.
Sind sie Alt?
Sind wir Alt?
Im Tod waren wir verloren;
Wie eine Königin aller Königinnen.
Oh Lebenslust!
Was ist des Menschen Leben?
Die Wissenschaft,
Der müde tag ist hin;
Und das ist im unserem Fleisch und Blut.
Oh Leben, oh Tod, Oh Ende!
Was pocht man an die Throne?
Wie Reich, wie Klug, wie Schöne!
Nun ist ein Teil Tod von uns.
poem by Edward Kofi Louis

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Bachus und Mercurius
Bachus und Mercurius
Die Trauben sind Tod
die Taube fliegt nicht
die traube ist Rot
wenn ich trinke vom Licht
Das Gesang der Vögel bleibt aus
und die Schreie ohne Anfang
das Wissen nagt Angst wie ne Maus
Ich höre nun den Totenklang
Die Trommeln rasseln wie Wild
die Stimme Vernunft unerhört
so Langsam entfaltet das Bild
; nicht von dieser Welt so Zerstört
Empört wirf ich hin mein Gewehr
auf meinen Knien hinunter
Öh Herr', denn Ich liebe das Leben zu sehr,
nicht der Hass nur die Liebe macht munter
Die Trauben sind Tod
die Taube fliegt nicht
die Traube ist Rot
und so auch mein Gesicht
Madrason 20-04-2009
poem by Madrason writer

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Du Reichst So Gut
Der Wahnsinn
ist nur eine schmale Brcke
die Ufer sind Vernunft und Trieb
ich steig dir nach
das Sonnenlicht den Geist verwirrt
ein blindes Kind das vorwrts kriecht
weil es seine Mutter riecht
Ich finde dich
Die Spur ist frisch und auf die Brcke
tropft dein Schweiss dein warmes Blut
ich seh dich nicht
ich riech dich nur Ich spre Dich
ein Raubtier das vor Hunger schreit
wittere ich dich meilenweit
Du riechst so gut
du riechst so gut
ich geh dir hinterher
du riechst so gut
ich finde dich
- so gut
ich steig dir nach
du riechst so gut
gleich hab ich dich
Jetzt hab ich dich
Ich warte bis es dunkel ist
dann fass ich an die nasse Haut
verrate mich nicht
oh siehst du nicht die Brcke brennt
hr auf zu schreien und wehre dich nicht
weil sie sonst auseinander bricht
Du riechst so gut
du riechst so gut
ich geh dir hinterher
du riechst so gut
ich finde dich
- so gut
ich steig dir nach
du riechst so gut
gleich hab ich dich
Du riechst so gut
du riechst so gut
ich geh dir hinterher
du riechst so gut
ich finde Dich
- so gut
ich fass dich an
du riechst so gut
jetzt hab ich dich
Du riechst so gut
du riechst so gut
ich geh dir hinterher
song performed by by Rammstein

Submitted by Lucian Velea
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America
Die story ist jene,
Das wei doch jedermann
Das liegt doch auf der hand
Es war mit bock und roll musik
Nicht immer leicht in diesem land
Was in mir sitzt ist wei gespritzt
(weinschorle, gespritzter)
Das ist mir vllig klar,
Obgleich ich whiskey zech
Seitdem in usa ich war
Dort hrt man falco you are wonderful
Ich hab es langsam satt
Wenn ihr meine records
Trotzdem kaufen wdet,
Wrde es mich nicht stren
Das typische an mir
Ich bin untypisch ganz und gar
Einmal hoch und einmal tief
Einmal ausgeflippt, dann wieder straight
Ihr werdet mich nehmen mssen wie ich bin
Ich sag es lieber gleich
Zeigt mir den nchsten schlanken fu
Und ich bin voll dabei
America wenn ihr mir glauben
Wie man euch vermissen kann
Im spiegel stand es: wien ist in
Und wenn der es nicht wei wer dann?
Auch wenn mr. smith ne glatze hat
Wir verkaufen ihm nen kamm
Der herr war dick
Das girl war slick
So denn er lallend fragt
whats your name?
I nehm zweitausend öschis
Keusch das madel sagt
Ihr werdet und nehmen mssen wie wir sind
Wir sagen es lieber gleich
Zeigt uns den nchsten prsidenten
Und wir sind voll dabei
Oder auch nicht
Dialog zwischen einen touristen und einem wrstchenhndler:
Tourist: i would like to have that wonderful wiener schnitzel
Wrstchenhndler: (sich an seine frau wendend) gib ihm doch mal 100 g wurst in brtchen
Tourist: (schmatzend zu beiden) yeah, thats really great
Wrstchenhndler:(sich seiner sache sicher) aber das ist doch klar, der herr, das macht hundert. nein nicht dollars sondern schilling(schis). wir wollen es ja nicht bertr
.
America...
La la la
La la
song performed by by Falco

Submitted by Lucian Velea
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Ode an die Freude
O Freunde, nicht diese Tone!
Sondern lasst uns angenehmere anstimmen
Und freudenvollere!
Freude schoner Gotterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmliche dein Heiligtum!
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode Streng geteilt;
Alle Menschen werden Bruder,
Wo dein sanfter Flugel weilt
Wem der gross e Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund
Freude trinken alle Wesen
An den Bursten der Natur;
Alle Guten, alle Bosen
Folgen ihrer Rosenspur
Kusse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, gepruft im Tod;
Wollust ward dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott!
Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels pracht'gen Plan,
Laufet, Bruder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen
Seid umschlungen, Millionen
Diesen Kuss der ganzen Welt!
Bruder! Uber'm Sternenzelt
Muss ein lieber Vater wohnen
Ihr sturzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schopfer, Welt?
Such' ihn uber'm Sternenzelt!
Uber Sternen muss er wohnen
poem by Friedrich Schiller

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Das Schlauraffen Landt.
Ain gegent haist Schlauraffen land,
Den faulen leuten wol bekant,
Das ligt drey meyl hinder Weyhnachten.
Vnd welcher darein wölle trachten,
5
Der muß sich grosser ding vermessn
Vnd durch ein Berg mit Hirßbrey essn,
Der ist wol dreyer Meylen dick.
Als dann ist er im augenblick
Inn den selbing Schlauraffen Landt,
10
Da aller Reychthumb ist bekant.
Da sind die Heuser deckt mit Fladn,
Leckuchen die Haußthür vnd ladn,
Von Speckuchen Dielen vnd wend,
Die Tröm von Schweynen braten send.
15
Vmb yedes Hauß so ist ein Zaun,
Geflochten von Bratwürsten braun.
Von Maluasier so sindt die Brunnen,
Kommen eim selbs ins maul gerunnen.
Auff den Tannen wachssen Krapffen,
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Wie hie zu Land die Tannzapffen.
Auff Fichten wachssen bachen schnittn.
Ayrpletz thut man von Pircken schüttn.
Wie Pfifferling wachssen die Fleckn,
Die Weyntrauben inn Dorenheckn.
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Auff Weyden koppen Semel stehn,
Darunter Pech mit Milich gehn;
Die fallen dann inn Pach herab,
Das yederman zu essen hab.
Auch gehen die Visch inn den Lachn
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Gsotten, Braten, Gsulzt vnd pachn
Vnd gehn bey dem gestat gar nahen,
Lassen sich mit den henden fahen.
Auch fliegen vmb (müget jr glaubn)
Gebraten Hüner, Genß vnd Taubn.
35
Wer sie nicht facht vnd ist so faul,
Dem fliegen sie.selbs in das maul.
Die Sew all Jar gar wol geratn,
Lauffen im Land vmb, sind gebratn.
Yede eyn Messer hat im rück
40
Darmit eyn yeder schneydt eyn stück
Und steckt das Messer wider dreyn.
Die Creutzkeß wachssen wie die steyn.
So wachssen Bawern auff den bawmen,
Gleych wie in vnserm land die pflaumen.
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Wens zeytig sind, so fallens ab,
Yeder in ein par Stiffel rab.
Wer Pferd hat, wird ein reycher Mayer,
Wann sie legen gantz körb vol Ayer.
So schüt man aus den Eseln Feygn.
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Nicht hoch darff man nach Kersen steign,
Wie die Schwartzper sie wachssen thun.
Auch ist in dem Land ein jungkbrun,
Darinn verjungen sich die altn.
Vil kurtzweyl man im Land ist haltn:
55
So zu dem zyl schießen die gest,
Der weytst vom blat gewint das best;
Im lauffen gwindt der letzt alleyn.
Das Polster schlaffen ist gemeyn.
Ir Weydwerck ist mit Flö vnd Leusn,
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Mit Wantzen, Ratzen vnd mit Meusn.
Auch ist im Land gut gelt gewinnen:
Wer sehr faul ist vnd schlefft darinnen,
Dem gibt man von der stund zwen pfennig,
Er schlaff jr gleych vil oder wenig.
65
Ein Furtz gilt einen Binger haller,
Drey gröltzer einen Jochims Thaler.
Vnd welcher da seyn gelt verspilt,
Zwifach man jm das wider gilt.
Vnd welcher auch nicht geren zalt,
70
Wenn die schuldt wird eins Jares alt,
So muß jm jener darzu gebn.
Vnd welcher geren wol ist lebn
Dem gibt man von dem trunck ein patzn.
Vnd welcher wol die leut kan fatzn,
75
Dem gibt man ein Plappert zu lohn.
Für eyn groß lüg geyt man eyn Kron.
Doch muß sich da hüten ein Man,
Aller vernunfft gantz müssig stan.
Wer synn vnd witz gebrauchen wolt,
80
Dem wurd keyn mensch im lande holdt,
Vnd wer gern arbeyt mit der handt,
Dem verbeut mans Schlauraffen landt.
Wer zucht vnd Erbarkeyt het lieb,
Denselben man des Lands vertrieb.
85
Wer vnnütz ist, wil nichts nit lehrn,
Der kombt im Land zu grossen ehrn;
Wann wer der faulest wirdt erkant,
Derselb ist König inn dem Landt.
Wer wüst, wild vnd vnsinnig ist,
90
Grob, vnuerstanden alle frist,
Auß dem macht man im Land ein Fürstn.
Wer geren ficht mit Leberwürstn,
Auß dem ein Ritter wird gemacht.
Wer schlüchtisch ist vnd nichtzen acht,
95
Dann essen, trincken vnd vil schlaffn,
Auß dem macht man im land ein Graffn.
Wer tölpisch ist vnd nichssen kan,
Der ist im Land ein Edelman. -
Wer also lebt wie obgenant,
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Der ist gut ins Schlauraffen Landt,
Das von den alten ist erdicht,
Zu straff der jugent zu gericht,
Die gwönlich faul ist vnd gefressig,
105
Vngeschickt, heyloß vnd nachlessig,
Das mans weiß ins land zu Schlauraffn,
Damit jr schlüchtisch weyß zu straffn,
Das sie haben auff arbeyt acht,
Weyl faule weyß nye gutes bracht.
poem by Hans Sachs

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Das Schloß Boncourt
Ich träum' als Kind mich zurücke
Und schüttle mein greises Haupt;
Wie sucht ihr mich heim, ihr Bilder,
Die lang' ich vergessen geglaubt?
Hoch ragt aus schatt'gen Gehegen
Ein schimmerndes Schloß hervor,
Ich kenne die Türme, die Zinnen,
Die steinerne Brücke, das Thor.
Es schauen vom Wappenschilde
Die Löwen so traulich mich an,
Ich grüße die alten Bekannten
Und eile den Burghof hinan.
Dort liegt die Sphinx am Brunnen
Dort grünt der Feigenbaum,
Dort, hinter diesen Fenstern,
Verträumt' ich den ersten Traum.
Ich tret' in die Burgkapelle
Und suche des Ahnherrn Grab
Dort ist's, dort hängt vom Pfeiler
Das alte Gewaffen herab.
Noch lesen umflort die Augen
Die Züge der Inschrift nicht,
Wie hell durch die bunten Scheiben
Das Licht darüber auch bricht.
So stehst du, o Schloß meiner Väter,
Mir treu und fest in dem Sinn
Und bist von der Erde verschwunden,
Der Pflug geht über dich hin.
Sei fruchtbar, o teurer Boden,
Ich segne dich mild und gerührt
Und segn' ihn zwiefach, wer immer
Den Pflug nun über dich führt.
Ich aber will auf mich raffen,
Mein Saitenspiel in der Hand,
Die Weiten der Erde durchschweifen
Und singen von Land zu Land.
poem by Adelbert von Chamisso

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