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<div style="background:#fff;border:#bbb dashed 1px;padding:5px"><a href="http://en.citatepedia.ro/comments.php?id=402899" style="color:#000;text-decoration:none"><div style="margin:10px 0"><strong>Die insel Bachi.</strong></div><div style="margin:10px 0">Als ich das neu weltbuch durchlase <br>Wie vil insel durchfaren wase <br>Die neu schiffart von Portugal, <br>Darein ich wunder ane zal<br>5<br>Funt, gar von seltsamen refieren, <br>Von menschen, vögel, fisch und tieren; <br>Zu nachts trieb mich die fantaseie <br>In ein schwere melancholeie, <br>Nach zu gründen den dingen tief, <br>10<br>Bis ich entlich darin entschlief. <br>Do traumet mir so eigentleiche, <br>Wie ich in Portugal dem reiche <br>Ausfüre auf das weite mer <br>In einer naue mit eim her <br>15<br>Für manche insel groß und weite. <br>Entlich kam wir in kurzer zeite <br>Zu der insel Bachi mit nam <br>Auf eim klar glaslauterem stram: <br>Da weet Zephirus der wint, <br>20<br>Die naue gieng stil senft und lint.</div><div style="margin:10px 0">Die bletter gleich den harfen klungen, <br>Die vögel lustiklichen sungen, <br>Das frei gewilt sprang in dem hag, <br>Die fisch schnalzten in warmer wag; <br>25<br>Die insel stunt voller weinreben:<br>In hohen freuden war wir schweben. <br>Kürzlich war unser freud uns bitter; <br>Ein sturmewint und ungewitter <br>Her durch die schwarzen Wolken hal, <br>30<br>Licht blitzen, grausam donnerstral, <br>Die wellen an die naue schlugen, <br>Mit kreften wir die ruder zugen.<br>Der stram war eitel blut und schwarz; <br>Schlangen, kröten sach ich aufwarz <br>35<br>Schwimmen; fledermaus und die eulen, <br>Löwen, wölf, beren hort wir heulen; <br>Verdorrt waren reben und baum, <br>Die vögel schwiegen in dem traum; <br>Unser naue war schwach und kracht; <br>40<br>Im augenblick ich auferwacht.</div><div style="margin:10px 0">Ich dacht: der straum vergleicht sich eben <br>Bacho, dem got, welcher tut geben <br>Eßen und trinken auf das best, <br>Macht frölich beide wirt und gest; <br>45<br>Auch tut er allen wollust bringen <br>Mit saitenspil, pfeifen und singen, <br>Mit tanzen, spil, schwenk mancher weis, <br>Sam sei man in dem paradeis, <br>Bis das man gar feucht wirt vom wein; <br>50<br>So schlegt entlich der donner drein <br>Mit ungestüme, gleich den toren, <br>Die zanken, schreien und rumoren. <br>Aus füllerei auch folgen tut <br>Schant, laster und auch die armut, <br>55<br>Kopfwe, krankheit aller gelider; <br>Vernunft und sin ligen darnider, <br>Sterk und gedechtnus sie abstürzen,<br>Des menschen leben sie verkürzen. <br>Doctor Freidank spricht: mer leut sterben <br>60<br>Von füll, dan durch das schwert verderben.</div><div style="margin:10px 0"><br /></a><br />poem by <a href="http://en.citatepedia.ro/by.php?a=Hans+Sachs">Hans Sachs</a><div class=q> <img src="https://www.citatepedia.ro/g/32share.png" style="float:left" alt="Share"> <script type="text/javascript" src="//s7.addthis.com/js/300/addthis_widget.js#pubid=citatepedia" async="async"></script><div style="display:inline-block" class="addthis_sharing_toolbox" data-url="http://en.citatepedia.ro/comments.php?id=402899" data-title="Die insel Bachi. de Hans Sachs" data-description="Als ich das neu weltbuch durchlase Wie vil insel durchfaren wase Die neu schiffart von Portugal, Darein ich wunder ane zal 5 Funt, gar von seltsamen refieren, Von menschen, vögel, fisch und tieren; Zu nachts trieb mich die fantaseie In ein ..."></div> </div> </div>
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